Unsere Abgeordneten
Für den Saale-Holzland-Kreis
Mandy Eißing (MdB)
Pragmatisch. Bodenständig. Für euch.
geboren am 31. August 1976 in Altenburg, 2 Kinder
Was hat mich politisiert?
1993 begann ich meine Lehre als Friseurin. In den 16 Jahren, die ich in diesem privaten Handwerk arbeitete, wurde mir klar, dass trotz harter Arbeit ein auskömmliches Leben oft nicht möglich ist und Sozialleistungen beantragt werden müssen. Diese Ungerechtigkeit, die Diskussion um soziale Gerechtigkeit und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich politisierten mich. Schließlich fand ich meine politische Heimat in der Partei Die Linke, in die ich 2009 eintrat. Das führte mich in die Kommunalpolitik und verstärkte meine politische Überzeugung. Durch meine Tätigkeit in der Kommunalpolitik erkannte ich die Bedeutung politischer Arbeit auf lokaler Ebene und die Möglichkeit, konkrete Veränderungen direkt vor Ort zu bewirken.
Politisches Engagement, ehrenamtliche Tätigkeiten
Mein politisches Engagement erstreckt sich seit mehr als ein Jahrzehnt und umfasst verschiedene Rollen und Projekte, sowohl innerhalb der Partei als auch außerhalb davon in ehrenamtlichen Tätigkeiten. Im Jahr 2009 wurde ich in den Stadtrat von Altenburg gewählt, während ich gleichzeitig einen neuen Job beim damaligen MdB Frank Tempel antrat. Seit 2014 bin ich Mitglied des Kreistages und fungiere dort als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Meine politischen Schwerpunkte liegen dort in der Jugend- und Familienpolitik, sowie auf der Förderung von Chancengleichheit und Bildung für Kinder und Jugendliche.
Darüber hinaus engagiere ich mich auch auf überregionaler Ebene, indem ich Mitglied im Bundesausschuss meiner Partei Die Linke bin. Seit 2017 bin ich zudem Mitglied im Präsidium des Bundesausschusses.
Außerhalb der Partei wirkte ich im Vorstand des Kreisjugendrings Altenburger Land e.V. und im Aktionsbündnis Demokratie und Solidarität Altenburger Land mit. Ferner engagierte ich mich 4 Jahre im Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.
Diese vielfältigen Erfahrungen haben meine Fähigkeiten entscheidend gestärkt.
Lena Saniye Güngör (MdL)
Lena Saniye Güngör ist seit 2019 Abgeordnete im Thüringer Landtag. Bei der Landtagswahl 2019 konnte sie über die Landesliste der Partei Die Linke ein Mandat im Thüringer Landtag erringen und war Sprecherin für Arbeits- und Gewerkschaftspolitik der Linksfraktion. Bei den Wahlen zum Thüringer Landtag am 1. September 2024 gewann sie das Direktmandat im Wahlkreis 38 (Jena II). In der aktuellen Legislatur ist sie Sprecherin für Arbeit, Gewerkschaften, Gleichstellung, Gesundheit und Pflege der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und für diese sowohl für Jena als auch für den Saale-Holzland-Kreis verantwortlich. Am 28. September 2024 wurde Lena Saniye Güngör zur Vizepräsidentin des Thüringer Landtages gewählt. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, im Ausschuss für Gleichstellung und im Ältestenrat.
Seit Frühjahr 2019 ist Lena Saniye Güngör zudem Mitglied des Jenaer Stadtrates und Teil der Linksfraktion, von 2019 bis 2024 als deren Fraktionsvorsitzende. Sie ist Mitglied des Sozialausschusses und des Werksausschuss Kommunale Immobilien Jena.
Lena Saniye Güngör wurde am 29. Dezember 1993 in Dortmund geboren. Ihr Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena schloss sie mit dem Master in Psychologie sowie dem Master der Angewandten Ethik ab. Anschließend war sie bis zu ihrer Wahl in den Thüringer Landtag in diesem Bereich in der Forschung sowie der universitären Lehre tätig.


