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Meinungen zum Vorschlag

Auf dieser Seite finden Sie in der Öffentlichkeit getätigte Aussagen zu unserem Vorschlag. Gerne veröffentlichen wir auch Ihr Statement, Ihre Hinweise und Ihre Meinung. Sende Sie diese einfach an rgeschaeftsstelle@die-linke-shk.de oder diskutieren Sie mit uns in den sozialen Netzwerken bei Facebook oder per Twitter Tag #JenaSHK18.

09.02.2017 - Unvoreingenommen Vorschlag prüfen

Elisabeth Sämann, Trockenborn in der Ostthüringer Zeitung (OTZ)

Bezüglich eines Zusammengehens des SHK mit der Stadt Jena für die Bürger - zumindest des SHK - die günstigste der bisher bekannt gewordenen Varianten dar. Sie wäre für beide Gebietskörperschaften eine Win-win-Situation, denn zu Jena gibt es aus dem Kragenkreis SHK sehr vielfältige Verbindungen, sei es als der Arbeitgeber der Region, seien es die günstigen Verkehrsbedingungen für fast alle Orte aus dem SHK, um medizinische, Verkaufs- oder Verwaltungseinrichtungen aufzusuchen.Nicht zuletzt könnte man viel Geld für die Schaffung eines neuen Verwaltungssitzes sparen, wie es beim Zusammengehen von SHK und SOK zu befürchten wäre.Zum anderen könnte die Stadt Jena u.a. ohne größere Verrenkungen entsprechend ihrem Bedarf als Wissenschafts-, Technologie- und Universitätsstandort mit Folgeeinrichtungen ungehinderter wachsen, wovon Endes die Bürger des SHK auch wieder profitieren könnten.Die Politiker beider Gebietskörperschaften täten gut daran, diesen Vorschlag ohne Voreingenommenheit gegenüber den Initiatoren und ohne eigenes Kirchturmdenken gründlich zu prüfen und auch nicht wegen angeblich verpasster Fristen abzutun.

09.02.2017 - Für vernünftige Lösungen ist es nie zu spät

Andreas Bauer, Kahla in der Ostthüringer Zeitung (OTZ)

Ich kann keine objektiven Gründe erkennen, die gegen diese Fusion sprechen. Als "innovativen Alternativvorschlag" würde ich diese Fusion nun zwar nicht bezeichnen. Denn Jena war ja bis 1994 schon einmal die Kreisstadt für viele Bewohner des heutigen SHK. Aber diese Struktur würde genau dem tatsächlichen Leben der Bürger entsprechen. Jena ist nun mal unser Zentrum, sowohl verkehrstechnisch und kulturell als auch bezüglich medizinischer Betreuung u.s.w. Viele Einrichtungen wie die Sparkasse und das Rote Kreuz haben das erkannt, und nun auch die Kommunalpolitiker. Wenn es nun ein "Göttinger Modell" gibt, also offensichtlich ein Beispiel wo so etwas funktioniert, würde ich erst Recht keinen Grund mehr sehen, abseits aller denkbaren Einwände einfach alles dafür zu tun. Das Argument, es wäre "zu spät" vom Jenaer Finanzdezernenten kann ich da nicht nachvollziehen. Für die Vernunft dürfte es nie zu spät sein, und Befindlichkeiten können sich bekanntlich nicht nur im Landkreis auch ändern.

09.02.2017 - Fusion ist eine Chance für Jena und Umland

Wolf-Dieter Bartsch, Stadtroda in der Ostthüringer Zeitung (OTZ)

Die Vorteile einer Fusion der kreisfreien Stadt Jena mit dem Landkreis Saale-Holzland liegen doch auf der Hand: Jena wäre aus seiner Insellage dauerhaft befreit. Infrastrukturelle Planungen zur Bebauung, zum Verkehr, zum Schulnetz und so weiter könnten weitsichtiger erfolgen. Die bereits bestehenden gemeinsamen Strukturen - von der Sparkasse bis zum DRK - blieben unter diesen Umständen erhalten. Eingemeindungen würden sich erübrigen. Bürgernähe (Kfz-Zulassung, Gesundheitsamt.. ) bliebe erhalten, Verwaltungsgebäude in Eisenberg und Stadtroda könnten weiter benutzt werden; die Bezeichnung "Region Jena" wäre für die Wirtschaft äußerst werbewirksam. Außerdem ließe sich eine derartige Variante einer "Verwaltungsregion" auch für die kreisfreien Städte Gera und Weimar und ihr Umland anwenden. Damit wären auch die Diskussionen um die verwaltungsmäßige Zukunft dieser kreisfreien Städte überflüssig, zumal diese Städte sich dann mit dem Titel einer "Regionalhauptstadt" schmücken könnten. Mit diesem Prädikat könnte sicher auch die Stadt Jena gut leben.

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