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MGleichmann

Zukunft der Museen im Saale-Holzland-Kreis

In seiner Sitzung am 12. Dezember 2018 hat der Kreistag des Saale-Holzland-Kreis das Museumsentwicklungskonzept beschlossen. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Kultureinrichtungen im Landkreis erreicht.

Grundlage des Konzeptes waren Anträge der Fraktion LINKE/GRÜNE. Am 4. November 2015 brachten wir einen Antrag zur Erarbeitung einer Museumsförderrichtlinie ein, die zum ersten mal Standards für die institutionelle und projektebezogene Förderung vorsah. Diese wiurde am 6. April 2016 beschlossen. Gleichzeitig sahen wir damals die Notwendigkeit für eine umfangreichere Betrachtung der Museen und Museumsnahen Einrichtungen im SHK und beantragen die Erarbeitung eines Museumentwicklungskonzeptes. Am 26. Oktober 2016 beschloss der Kreistag mehrheitlich ein solches Konzept anzugehen. 

Mehr als zwei Jahre später blicken wir auf einen intensiven Arbeitsprozess zurück. Angefangen von einer Bestandsanalyse durch den Museologen Jörg Petermann in Zusammenarbeit mit dem Schul- und Kulturamtes des Landkreises erarbeitete eine Arbeitsgruppe das Konzept. In zwei sehr langen und arbeitsreichen Sitzungen wurde ein vorgelegter Konzeptentwurf umgearbeitete. Besonders die Fachleute aus den Museen des SHK haben hierbei ihre Expertise einbringen können. Daher gilt ein besonderer Dank Pauline Lörzer (Stadtmuseum Camburg), Konrad Kessler (Keramikmuseum Bürgel), Prof. Dr. Süß (Brehm Gedenkstätte Renthendorf), Dr. Ulrike Kaiser (Stiftung Leuchtenburg), Holger Nowak (Museumsverband Thüringen) und Sylvana Hapke (Tourismusverband Jena-SHK). 

Schwerpunkte des Konzeptes sind eine weitere Klarheit der Förderpolitik des Landkreises durch die Integration der ICOM Standards. Es wurde deutlich, dass neben einer stärkeren Gewichtung der Einrichtugen auch mehr finanzielle Mittel notwendig sind. Einen weiteren Knackpunkt bildet im Konzept die Vernetzung der Einrichtungen und eine Zusammenarbeit im Bestandsmanagement und in der Öffentlichkeitsarbeit. Dazu soll der Kreisheimatpfleger stärker einbezogen und nach Möglichkeit auch durch hauptamtliche Arbeitsstunden unterstützt werden. 

Einige Dinge sind jedoch offen geblieben. So wird in naher Zukunft der Vertrag zwischen der Stiftung Leuchtenburg und dem Landkreis über die Sammlung des Kreisheimatmuseums mit integriert werden müssen. Das führt zu neuem Nachdenken über ein Kreisheimatmuseum, welches real das Erbe unsrerer Region aufarbeitet und darstellt, ohne die Finanzierungsgrundlage der Leuchtenburg zu gefährden. 

Zum anderen muss darüber diskutiert werden, wie kulturhistorische Bauten großer Bedeutet wie zum Beispiel die Schlösser Crossen und Hummelshain, die Klosterkirche Thalbürgel, die Schlosskirche Eisenberg, die Dornburger-Schlösser und einige weitere mit eingebunden werden können. 

Das Konzept ist ein großer Schritt für den Saale-Holzland-Kreis und macht uns zum Vorreiter in ganz Thüringen. Die Erarbeitung hat auch gezeigt, dass es gelingen kann über einen längeren Zeitraum und unter Einbeziehung der Gesellschaft erfolgreich arbeiten zu können. Wir sind als Fraktion sehr froh über diese Entwicklung und werden sie auch weiterhin fördern und die Umsetzung des Konzeptes einfordern. 

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