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Solidarisches Zusammenleben im SHK

Seit Januar 2019 beteiligt sich der Saale-Holzland-Kreis am Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“, kurz LSZ.  Mit diesem Programm schuf die Rot-Rot-Grüne Landesregierung eine Unterstützungsmöglichkeit, die vor allem Familien zugutekommt. 

Die zuvor zum Teil unübersichtlichen Strukturen und Förderungen sind seit dem 01. Januar 2019 gebündelt zu erreichen und auf die Bedarfe vor Ort zugeschnitten. „Mit dem Beitritt des SHK hat sich für unseren Kreis eine Chance ergeben“, sagt Franziska Reich, Mitglied des Jugendhilfeausschusses im Kreistag. 

In den letzten beiden Jahren konnten über das Landesprogramm bestehende Angebote und Projekte im Kreis finanziert werden. Parallel ist ein spezifischer Plan ausgearbeitet worden, um zukünftig weitere familienpolitische Maßnahmen ins Leben zu rufen und zu fördern. Seit dem 01. Juni 2021 befindet sich der Saale-Holzland-Kreis nun in der Phase, in der weitere Projekte und neue Angebote etabliert werden können. 

Insgesamt 235.000 Euro stehen dem Landkreis für das Jahr 2021 zur Verfügung. 

Bis zum 16. Juli hatten gemeinnützige Träger, Vereine oder Verbände der Wohlfahrtspflege sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden die Möglichkeit Förderanträge für Personal-, Sach- und Honorarkosten zu stellen.
Aus anderen Landkreisen und kreisfreien Städten sind viele Beispiele für gelungene Angebote für die Menschen vor Ort auf der Seite des LSZ Thüringen aufgelistet.  Beispielsweise findet sich dort eine Beratungs- und Anlaufstelle für soziale Themen in der Stadt Gera, ein Familienpass für Rabatte und Angebote im Kyffhäuserkreis und das Projekt ‚Dorfkümmerer‘ in zahlreichen weiteren Regionen.

Franziska Reich:

Die Fördermöglichkeit ist ein gutes Zeichen an die Menschen, aber vor allem an die Vereine und zivilgesellschaftlichen Akteure, auch wenn wir damit im SHK leider eine der letzten Regionen Thüringens sind.


Trotz des Lobs an das Landesprogramm, kritisiert sie den Weg des Saale-Holzland-Kreises: 

Wir haben frühzeitig in den Ausschüssen des Kreistages angemerkt, dass uns keine Informationen zum spezifischen Plan vorliegen.

Dieser ist Grundlage für die Bewilligung von Förderanträgen. 

Erst nach den Beratungen in den Ausschüssen und der Abstimmung der LSZ-Richtlinie im Kreistag, wurde besagter Plan auf der Homepage der Kreisverwaltung veröffentlicht. Auf diese Intransparenz wies unsere Fraktion mehrere Male erfolglos hin. 

„Schlussendlich haben wir einen Änderungsantrag geschrieben, wonach wenigstens die Kreistagsmitglieder regelmäßig über Förderungen im Kreis informiert werden sollen,“ berichtet Franziska Reich, „denn in anderen Landkreisen ist ein partizipatives Verfahren gang und gäbe, warum also nicht auch bei uns?“ Dass diesem Änderungsantrag letztendlich nicht stattgegeben wurde, wird auch zukünftig eine transparente Antragstellung und Mittelvergabe innerhalb des Landkreises erschweren. Auch ein Aufruf besonders an kleinere oder neue Vereine im Entscheidungsgremium mitzuwirken, lehnte der Kreistag mehrheitlich ab. 


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