Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Johanna nahm am Planspiel "Jugend und Parlament" teil.

Johanna Kranert

Plenarsitzung mal anders!

Bildquelle: https://twitter.com/Franzi_Woeckel

Jedes Jahr haben Jugendliche und junge Erwachsene die Chance, für vier Tage Abgeordnete*r im deutschen Bundestag zu sein und am Planspiel "Jugend und Parlament" teilzunehmen. So reisten auch dieses mal rund 300 junge Leute nach Berlin, um die Abläufe in der Bundespolitik und die Arbeit im Bundestag kennenzulernen.

Ich - Johanna - durfte einer der Menschen sein!

Die Herausforderung dabei: Name, Biografie und die politische Ausrichtung wurden zufällig zugeteilt. Auch die aktuellen Fraktionen, die im Bundestag vertreten sind, existierten im Spiel nicht mehr. Sattdessen fanden wir uns in den fiktiven Fraktionen der PEV-Partei für Engagement und Verantwortung, GB-Gerechtigkeitspartei und BP-Bewahrungpartei wieder.

Bereits am ersten Tag haben sich über die neuen Fraktionen hinweg Freundschaften geschlossen. So ist innerhalb kürzester Zeit eine Gruppe linker Jugendlicher zusammengewachsen. Unser Plan: Die Bühne des Plenarsaals, zu dem sonst nur die Abgeordneten Zutritt haben, nutzen. Ziel sollte dabei sein, auf eines der zentralsten Probleme unserer Zeit aufmerksam zu machen, den Klimawandel und die verfehlte Klimapolitik der Bundesregierung.

Durch das Aktionsbündnis "Fridays For Future" unterstützt, organisierten wir innerhalb kürzester Zeit eine Aktion, die auf die Notwendigkeit von Klimaschutz hinweist. Mit einem "Die-In", also dem Totstellen als Protest, wollten wir verdeutlichen, dass diese Umwelt- und Klimapolitik der großen Koalition tötet, nicht nur die Natur und zahlreiche Tierarten, sondern schlussendlich auch Menschen, die sich beispielsweise auf eine gefährliche Flucht ins Auslang begeben müssen. Die GroKo verfehlt dabei nicht nur ihre Klimaziele, sondern setzt sie von vorherein niedriger an. So ist der endgültige Kohleausstieg auf 2038 verschoben wurden, ein Ausbau der öffentlichen Verkehsmittel findet de facto nicht statt, im Gegenteil wird unter anderem die Autoindustrie vor Konsequenzen des Dieselskandals geschützt.

Das Banner mit der Aufschrift "Eure Klimapolitik = Katastrophe" eröffnete die Protestaktion am Dienstag Mittag im Bundestag. Daraufhin legten sich circa 20 Menschen unserer Protestgruppe in die Mitte des Plenarsaals. Zuvor verweigerten wir uns nach der Begrüßung durch den Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble hinzusetzen und blieben stattdessen stehen.

 

In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innne aller reellen Bundestgsfraktionen sprachen sowohl Dietmar Bartsch, der Fraktionsvorsitzende der Linken, als auch Katrin Göring-Eckardt von Bündnis 90/Die Grünen ihre Solidarität aus und unterstützten die Aktivist*innen der Aktion.

Zweifelsfrei ist durch diesen Protest das Thema Umwelt- und Klimaschutz weiter in die Öffentlichkeit gerückt. Dass hierfür zum ersten Mal der Plenarsaal des deutschen Bundestages genutzt worde, zeigt die Dringlichkeit des Anliegens:

Einhalten der Ziele des Pariser Klimaabkommens und damit ein reeller Klimaschutz!


Termine

  1. KV-SHK
    18:30 Uhr
    Naumburger Str. 8, 07629 Hermsdorf

    Rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden

    In meinen Kalender eintragen
  1. KV-SHK BO Region Nord
    14:00 - 15:30 Uhr
    Camburg

    öffentliche Stadtführung

    In meinen Kalender eintragen

Soziale Gerechtigkeit. Frieden. Menschlichkeit.

Das sind die Grundwerte unserer Politik und die Schlagworte, für die unsere Mitglieder stehen. Im Saale-Holzland-Kreis vereinen wir vom Elstertal bis in das südliche Saaletal und vom Heideland bis zu den Tälerdörfern Menschen, die sich ehrenamtlich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Dabei verbinden wir die praktische Arbeit in den Kommunen sowie in Vereinen und Verbänden mit der "großen Politik" bis hin zur internationalen Perspektive. Jeder der diese Werte teilt ist als Mitstreiter*in innerhalb und außerhalb unserer Partei gerne gesehen.