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Diskussionsforum zur Namensgebung ermöglichen

Die Kreistagsfraktion Linke/Grüne begrüßt den offenen Brief zum “Eisenberger M*fest” und unterstützt insbesondere die Forderungen nach einer inhaltlichen und argumentativen Auseinandersetzung. Daher begrüßen wir auch die Einladung an die Stadt zu einem Gespräch mit den Initiator*innen. 

Das Eisenberger Stadtfest sorgte bereit im letzten Jahr für große Aufmerksamkeit. Ein Stadtfest erstmals unter diesem Namen im Jahr 2019 zu organisieren ist nicht nachvollziehbar. Spätestens nach den Hinweisen und der bundesweiten öffentlichen Kritik hätte die Stadt stärker auf die Problematik eingehen müssen.

Ähnlich wie im letzten Jahr kommt die Kritik auch von Menschen, die von Rassismus betroffen sind und für die ein solcher Begriff verletzend ist. Dies gilt es ernst zu nehmen und anzuerkennen. Auch in anbetracht der aktuellen weltweiten Debatten um Rassismus, sollte die Benennung neu bewertet werden. 

Die Fraktion Linke/Grüne begrüßt eine kritische Auseinandersetzung mit dem “Eisenberger M*”, ohne dabei die Geschichte umschreiben zu wollen oder den guten Gedanken der Gerechtigkeit hinter der Sage abzusprechen. Mit dem Hintergrund der Sage, aber auch der Benennung des Festes beschäftigt sich auch ein aktueller wissenschaftlicher Aufsatz im Heft “Heimat Thüringen” des Heimatbundes. Diesen Diskurs sollte unsere Kreisstadt aufnehmen und ein Diskussionsforum bieten, wo die sachlichen Argumente aufgenommen werden und eine Lösung gefunden wird. Weiterhin zeigt sich die Fraktion erfreut darüber, dass viele Organisationen und Menschen aus dem Saale-Holzland-Kreis und darüber hinaus den offenen Brief mitzeichnen und die Problematik somit in der Öffentlichkeit halten.

 

 


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