30. Januar 2012 OTZ, Frank Kalla

OTZ: Neujahrsempfang der Linkspartei in Eisenberg

Treten für die Linke am 22. April zur Bürgermeisterwahl an von links nach rechts: Ulrich Scheffler (Bad Klosterlausnitz), Claudia Nissen (Kahla), Stefan Dobermann (Hermsdorf) und Frank Golombek (Dornburg-Camburg). Foto: Frank Kalla

Mit einer Überraschung wartete die Linkspartei am Sonnabend auf ihrem traditionellen Neujahrsempfang in der Eisenberger Stadthalle auf: Gleich vier Kandidaten werden am 22. April um Bürgermeisterposten in den großen Städten im Saale-Holzland kämpfen.

Eisenberg. Neben den bereits bekannten Linke-Kandidaten Claudia Nissen (parteilos), die in Kahla antritt, und Frank Golombek, der für die Linken in Dornburg-Camburg das Amt des Bürgermeisters holen soll, wollen sich auch in Hermsdorf und Bad Klosterlausnitz Linke-Kandidaten den bisherigen Amtsinhabern im Wahlkampf stellen. So sieht der parteilose Ulrich Scheffler (49) in Bad Klosterlausnitz "einige Dinge, die man anpacken müsste". Und in Hermsdorf will sich der 30-jährige Stefan Dobermann (Die Linke) als Alternative zum bisherigen Amtsinhaber Gerd Pillau dem Wahlvolk stellen. Jugendpolitik, der Bildungssektor oder kostenloses Schulessen stehen bei ihm im Fokus.

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